Das Konzept der Definitionsdaten ist zentral in 2DOC. Grundsätzlich wird zwischen den eigentlichen Daten, die konkrete Sachverhalte in Bezug zu einer Position bzw. einem Bereich auf der Tunnelachse oder zu Oberflächenobjekten darstellen und den Definitionsdaten unterschieden. Letztere beinhalten unter Anderem Definitionen von Listen, die bei der Dateneingabe in Auswahlfeldern zur Verfügung stehen und die Eingabe erleichtern. Dieses Konzept dient auch der Vergleichbarkeit von Daten, da auf diese Weise Gleiches immer gleich benannt wird.
Das Konzept der Definitionsdaten bietet folgende Vorteile:
- Vergleichbarkeit von Daten, da auf diese Weise Gleiches immer gleich benannt wird.
- Grafische Darstellung von textuell erfassten Daten durch Erfassung von numerischen Äquivalenten, beispielsweise könnten die an sich wertfreie Definitionsdaten "stark", "mittel", "schwach" mit numerischen Äquivalenten 3,2 und 1 versehen und dann als Graf dargestellt werden.
- Grafische Darstellung von numerischen Werten als klassifizierte Daten. Es werden Wertebereich gebildet, die dann eine einfache übersichtliche Darstellung und Gegenüberstellung der Daten erlauben.

Zu den Defininitionsdaten zählen auch Daten, die Projekt- oder Teilprojektstrukturen abbilden, etwa Querschnitte oder Bauphasen. Ebenso gibt es für die Evaluationsfunktionen (z.B.Tunnelband, 3D-Modell oder Chartings) Definitionsdaten, welche Templates bzw. anderweitige Dateninhalte vordefinieren. Über die Definitionsdaten wird auch festgelegt, welche Daten angezeigt, und wie sie visualisiert werden sollen.
Bei den Benutzerberechtigungen spielen Definitionsdaten ebenfalls eine gesonderte Rolle, da den Benutzern auf Themen-Ebene Lese- bzw. Schreibrechte für Themendaten und gesondert für Definitionsdaten vergeben werden können. So ist auf Benutzerberechtigungsebene abbildbar, dass einer Person die Pflege der Definitionsdaten obligt, auf deren Basis alle Anderen schnell eindeutige und somit vergleichbare Datensätze erfassen.